Skip links

PV-Anlage

Photovoltaik – die Kraft vom Dach

Eine Photovoltaikanlage lässt sich auf jedes Dach, ob schräg oder flach, installieren – bei Neubauten oder bestehenden Gebäuden. Die auf dem Dach erzeugte elektrische Energie kann vielfältig genutzt werden. Sei es für Ihre elektrischen Geräte im Haus, zum Heizen, zur Warmwasseraufbereitung oder zum Laden Ihres Elektrofahrzeugs.

Und bleibt Energie übrig, dann speisen Sie diese ins öffentliche Netz und kriegen von Ihrem Energielieferanten Geld dafür.

PV-Anlagen – die Übersicht

Photovoltaik-Module als Aufdach- oder Indach-Anlage.

Überspannungsschutz vor dem Gebäudeeintritt, damit ein allfälliger Blitzeinschlag keinen Schaden im Gebäude verursacht.

Wechselrichter: aus dem Gleichstrom der Module wird netztauglicher Wechselstrom.

Eigenverbrauch: verwenden der selbst erzeugten Energie für die Verbraucher im Haus, wie Waschmaschine, Wärmepumpe oder E-Fahrzeug.

Mit einer Batterie speichern Sie tagsüber überschüssige Energie, die Sie nachts für Ihren Eigenverbrauch nutzen können.

Überschüssige Energie kann ins öffentliche Netz eingespeist werden und dafür kriegen Sie vom lokalen E-Werk Geld.

Welche Förderungen gibt es?

Der Bund fördert Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) mit bis zu 30% der Investitionskosten für kleine PV-Anlagen mit einer Leistung von max. 100 kW.

Ab 2023 gibt es zudem die hohe Einmalvergütung (HEIV) für PV-Anlagen ohne Eigenverbrauch. Sie beträgt bis zu 60% der Kosten von Referenzanlagen.

Verschiedene Gemeinden fördern die Installation von PV-Anlagen zusätzlich.

Ein gute Übersicht finden Sie auf www.energiefranken.ch

Braucht es eine Baubewilligung?

Werden untenstehende Punkte eingehalten, kann eine PV-Anlage in der Regel in einem einfachen Meldeverfahren ohne Einsprachemöglichkeiten bewilligt werden. Es lohnt sich jedoch, die Situation mit der Gemeinde zu überprüfen.

Das Gebäude ist kein Baudenkmal von nationaler oder kantonaler Bedeutung und liegt nicht in einem entsprechenden Schutzgebiet.

Das Gebäude liegt in einer Bauzone.

Es werden alle Vorgaben der korrekten Montage der Anlage eingehalten (Kein Überstand, max. 20cm Distanz zur Abdeckung, Blockanordnung, reflexionsarm).

Eigenverbrauch oder Rückspeisung?

Bei sonnigen Tagen produziert die eigene PV-Anlage mehr Energie, als es braucht. Es gibt die Möglichkeit, diese Energie für den späteren Verbrauch zu speichern (siehe Stromspeicher) oder aber die Energie ins öffentliche Netz zu speisen und vom Energielieferanten dafür Rückvergütung zu erhalten.

Energie zu speichern oder alles einzuspeisen ist eine persönliche Entscheidung. Batteriespeicher sind aktuell recht teuer und rechnen sich wirtschaftlich (noch) nicht. Anderseits gewinnt man dadurch eine gewisse einmal ein Blackout eintreten sollte.

Rückvergütung der Energieunternehmen

Gemäss dem Energiegesetz muss Strom aus PV-Anlagen vom lokalen Elektrizitätswerk (EW) abgenommen und vergütet werden.

Der Vergütungstarif, die sogenannte „Abnahmevergütung“, gilt für die ans Netz abgegebene, nicht selber verbrauchte Energie.

Der Bezug von Energie ist teurer als die Einspeisevergütung. Je kleiner der Bezug, d.h. je höher die Autonomie, umso schneller rechnet sich die Anlage.

In der Schweiz kann jedes Elektrizitätswerk (EW) im Rahmen des Energiegesetzes die Vergütung selbst festlegen. Dadurch sind die Vergütungstarife sehr unterschiedlich. Erste EWs beginnen, überregional PV-Strom einzukaufen (Beispiel CKW Luzern).

Wir beraten Sie gerne, unverbindlich und kostenlos!

Zu den Kontaktmöglichkeiten